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10 Jahre Rauchverbot: Lieber mal “Dampf ablassen?“

Veröffentlicht: 24.06.2017 15:06:44
Kategorien: Blog , News , Tipps

10 Jahre Rauchverbot: Lieber mal “Dampf ablassen?“

Zum Rauchverbotsjubiläum: Lieber mal “Dampf ablassen?“  

Viele werden es sicherlich gar nicht auf dem „Zettel“ haben- in diesem Jahr gibt neben dem großen Reformationsjubiläum noch einen weiteren Anlass zum besonderen Gedenken: 10 Jahre Rauchverbot!

So wurde exakt am 20.Juli 2007 das Gesetz zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens im Bundestag verabschiedet- am 01.September 2007 folgte schließlich als weitere Hiobsbotschaft für die bis dato weitestgehend unbehelligt qualmenden „Nikotinjünger“ mit dem  Bundesnichtraucherschutzgesetz weitere umfassende Rauchverbote für Einrichtungen des Bundes und den öffentlichen Personenverkehr- so war es auch mit dem geliebten „Lungenzug im Zug“ schließlich endgültig vorbei!

Von der elektrischen Zigarette sprach 2007 indes noch kaum jemand- obwohl bereits 2001 die ersten elektrischen Zigaretten auf den chinesischen Markt kamen. Dort wurden sie zunächst auch ausdrücklich als Entwöhnungshilfen und Zigarettenersatz propagiert.

dampfen

Das Unternehmen „Golden Dragon Holdings“ war hierbei der entscheidende Trendsetter und wechselte schließlich den Firmennamen zu „Ruyan“, was im Chinesischen mit „dem Rauchen ähnelnd“ übersetzt werden kann. 2005 begann Ruyan konsequenterweise mit dem weltweiten Export der E-Zigarette und meldete 2007 das erste internationale Patent darauf an- also passenderweise ausgerechnet im Jahr der neuen deutschen „Banngesetze“.

Soweit der kurze historische Exkurs- uns, die wir mittlerweile alle die elektrischen Zigaretten und v.a. auch die Geschmacksvielfalt der dazu gehörenden Liquids kennen- und schätzen gelernt haben, soll hier nun interessieren, in wieweit die Rauchverbote auch das elektronische Pendant tangieren.

Eindeutige Aussagen hierzu zu treffen- das sei schon mal festgestellt, gestaltet sich nach der aktuellen Gesetzeslage nach wie vor als schwierig, da wir uns hier in Deutschland immer noch in einer rechtlichen Grauzone bewegen. Vieles wird hier schlicht Wegs noch individuell geregelt, manches auch von Bundesland zu Bundesland sehr verschieden.

Wer z.B. in einer Gastwirtschaft sich nach dem Essen gerne ein leckeres e-Liquid gönnen möchte, könnte also einen Blick in das Nichtraucherschutzgesetz seines Landes werfen. Werden E-Zigaretten dort nicht explizit genannt und stattdessen nur von Tabak und Verbrennungsprozessen gesprochen, tut er gut daran, sich den entsprechenden Text auszudrucken, um ihn etwaigen genussfeindlichen Querulanten triumphierend präsentieren zu können. Doch unabhängig davon gibt es natürlich auch immer ein Hausrecht des jeweiligen Restaurantbetreibers, der das Dampfen jederzeit unterbinden kann, wenn er es möchte.

In einzelnen Bundesländern und Städten allerdings gibt es ausdrücklich allgemeine Dampfverbote,  die es einzuhalten gilt, so etwa in Köln und Hannover.

Wer hier auf „Nummer sicher“ gehen will, konsultiert am besten im Vorfeld das örtliche Landratsamt.

In öffentlichen Gebäuden und Räumen in Privateigentum gilt von vorneherein grundsätzlich nur das Hausrecht der Eigentümer und Betreiber. Luftgesellschaften etwa können das Dampfen generell untersagen – viele haben das inzwischen auch getan, darunter die Lufthansa, KLM, Swissair, Emirates Airline, Austrian Airlines, Ryanair, Air France, Alitalia, Iberia und die Aeroflot.

 Wichtig ist hierbei auch zu wissen, dass einige Fluggesellschaften, wie z.B. die Air Berlin sogar die Mitnahme der Dampfvorrichtungen an Bord untersagen, unabhängig davon, ob das Gerät angeschaltet wird oder nicht.

Auch am Arbeitsplatz entscheidet der Arbeitgeber letztendlich unabhängig von generellen Gesetzesvorgaben nach dem Hausrecht, ob er seinen Mitarbeitern den konzentrationsfördernden Nikotingenuss gestatten möchte.

Das Allerbeste und auch das Allereinfachste ist also- das sei hier mein Fazit,  das altbewährte Prinzip der „Sesamstraße“: „Wer nicht fragt, bleibt dumm“ oder anders ausgedrückt: Nachfragen macht klug und auch beliebt bei den Mitmenschen, zeugt von Höflichkeit und Respekt und verhindert unnötige und Nerv tötende Querelen!

Denn „Hand aufs Herz“- beim Dampfen zwar vielleicht objektiv im Recht zu sein, aber sich dabei ständig den missmutigen Blicken seiner Umwelt ausgesetzt zu sehen, macht doch auch nicht wirklich Spaß…!

Eure betterSmoke-Redaktion

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